Charlotte Glassneck (2015)

Transport von Europium und Tracern durch Säulen mit Mineralgemischen

In der Masterarbeit werden Säulenversuche zur Validierung des sogenannten „smart-Kd-Konzeptes“ für die Langzeitsicherheitsanalyse in Hinblick auf die Migration von Radionukliden bei der Endlagerung radioaktiv belasteter Stoffe durchgeführt. Ziel ist es, Transportprozesse in variierenden geochemischen Milieus abzubilden, um diese anschließend durch Modelle zum reaktiven Stofftransport beschreiben zu können. Das Konzept wird im Rahmen eines FuE-Verbundvorhabens „WEIMAR“ (Weiterentwicklung des Smart-kd Konzeptes für Langzeitsicherheitsanalysen) entwickelt, die Versuche der Masterarbeit erfolgen an der GRS in Braunschweig.

Frau Glassneck wird über Säulenexperimente an Sedimenten die Migration von Europium untersuchen. Europium wird als chemisches Analogon zu den langzeitsicherheitsrelevanten trivalenten Actioniden angesehen. Es werden unterschiedliche geochemische Randbedingungen (variierende pH, Ligandenkonzentration, Hintergrundlösung) definiert, die Aufschluss über die Retardation von Eu3+ in Mineralgemischen geben sollen. Die Beobachtungen werden durch Stofftransportmodellierung mit den Tools STANDMOD und HYDRUS modelliert. Abgerundet wird die Arbeit durch eine Literaturstudie zum Thema.

Projektpartner dieser Arbeit ist die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH, wo am Standort Braunschweig die experimentelen Unterschungen stattfinden.

Abgabe der Arbeit: 14. Dezember 2015.


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Zitierung: Glassneck, C. (2015): Transportversuche von Eu3+ an synthetischen und natürlichen Sedimenten. Masterarbeit, Abteilung für Bodenkunde und Bodenphysik, Institut für Geoökologie, TU Braunschweig (unveröffentlicht), 127 Seiten.